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Hessen plant die Einführung einer Gesundheitskarte für Geflüchtete. Im Vorfeld wurden die Kommunen schriftlich gebete
Dokumentart: Vorlage
Vorlage: F  283  
Datum: 11.11.2016 (letzte Aktualisierung des Sachstandes: 13.12.2016) 

Vorlage F 283 2016

 

S A C H S T A N D :

Frage vom 11.11.2016, F 283



Hessen plant die Einführung einer Gesundheitskarte für Geflüchtete. Im Vorfeld wurden die Kommunen schriftlich gebeten, ihre Meinung zur Gesundheitskarte abzugeben.

 

Ich frage den Magistrat:

 

Wird sich die Stadt Frankfurt dafür einsetzen, dass eine Gesundheitskarte für Geflüchtete sobald wie möglich auch in Frankfurt eingeführt wird?

 

Antwort des Magistrats:

 

Mit der elektronischen Gesundheitskarte, eGK, können einige der wichtigsten Barrieren beim Zugang zur Gesundheitsversorgung für Asylbewerber abgebaut werden. Der mit der Einführung der eGK verbundene Bürokratieabbau soll eine Entlastung beim Verwaltungsaufwand, zum Beispiel aufgrund der quartalsweise auszustellenden Krankenscheine, bieten. Gleichzeitig erleichtert die eGK den Zugang zur Gesundheitsversorgung für die Betroffenen selbst, für die diese bisherige Praxis der Krankenscheine sehr aufwendig, schwierig verständlich und stigmatisierend ist. Darüber hinaus können die Kompetenzen der GKVs bezüglich der Verwaltung und Organisation von Gesundheitsversorgungsprozessen effektiv genutzt werden. Der Magistrat hat sich in den entsprechenden Gremien, Hessischer Städtetag, für die Einführung einer Gesundheitskarte für Asylbewerber ausgesprochen.



Antragstellende Person(en):
           Stadtv. Astrid Buchheim

Vertraulichkeit: Nein

dazugehörende Vorlage:
           Anfrage vom 08.12.2016, A 131