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DFB-Mittel für Fanprojekte nicht verfallen lassen
Dokumentart: Vorlage
Vorlage: NR  220  
Fraktion/Partei: SPD, Piraten   
Datum: 31.01.2012 (letzte Aktualisierung des Sachstandes: 19.11.2012) 

Vorlage NR 220 2012

 

S A C H S T A N D :

Antrag vom 31.01.2012, NR 220


Betreff:

DFB-Mittel für Fanprojekte nicht verfallen lassen

Vorgang:

Zwischenbescheid des Magistrats vom 11.05.2012

 



Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

 

1. Der Magistrat wird beauftragt gegenüber dem Land Hessen und der DFL zu erklären, dass die Stadt Frankfurt ihren Anteil an der Förderung des Frankfurter Fanprojektes auf insgesamt 60.000,- Euro ab dem Jahr 2012 erhöhen will und Verhandlungen mit dem Sportminister des Landes Hessen aufzunehmen, dass auch das Land seinen Anteil auf 60.000,- Euro erhöht.

 

2. Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen und zu berichten, ob DFB und DFL bereit sind das Frankfurter Fanprojekt ausnahmsweise mit einer höheren Summe als den in den Richtlinien genannten Höchstbetrag von 60.000,- Euro zu fördern, sofern Stadt und Land ihren Anteil ebenfalls weiter steigern, wie dies auch in den Städten Berlin, Hamburg und München der Fall ist.

 

Begründung:

Die DFL fördert Fanprojekte in Städten mit Lizenzvereinen dieses Ligaverbandes mit höchstens 60.000,- Euro, sofern Stadt und Land ebenfalls diese Summe fördern. An einem Ort wird nur ein Fanprojekt bezuschusst. Das Frankfurter Fanprojekt arbeitet darum nicht ausschließlich mit Eintrachtfans, auch wenn diese den größten Anteil ausmachen. Wegen der geringeren Förderung durch die Stadt Frankfurt am Main, wie durch das Land Hessen verfallen jährlich von der DFL für das Frankfurter Fanprojekt reservierte Mittel.

"Um Gewaltbereitschaft und extremistische Einstellungen abzubauen, stärken die Fanprojekte die kreative Fankultur und bieten alternative Freizeit- und Bildungsangebote für jugendliche Fans an. Gerade dafür ist die Vernetzung der Fanprojekte mit pädagogischen Einrichtungen und anderen Akteuren außerhalb des Fußballs von großer Bedeutung." (von der Homepage der koordinierungsstelle Fanprojekte) Sie sind also viel besser geeignet, Gewalt von Fußballfans entgegenzuwirken, als populistische Forderungen von Innenpolitikern des Landes nach Alkoholverbot im Stadion.

Die Erhöhung der Förderung durch Kommune und Land ist für die Absicherung der guten Arbeit des Frankfurter Fanprojektes notwendig, zumal derzeit die Arbeit mit den Fans von zwei Mannschaften in der zweiten Bundesliga zu tun ist.



Antragsteller:
           SPD
           Piraten

Antragstellende Person(en):
           Stadtv. Luigi Brillante
           Stadtv. Ursula Busch
           Stadtv. Herbert Förster
           Stadtv. Martin Kliehm
           Stadtv. Eugen Emmerling
           Stadtv. Holger Tschierschke

Vertraulichkeit: Nein

dazugehörende Vorlage:
           Bericht des Magistrats vom 15.06.2012, B 264

Zuständige Ausschüsse:
           Ausschuss für Umwelt und Sport

Versandpaket: 01.02.2012


Beratungsergebnisse:

7. Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Sport am 16.02.2012, TO I, TOP 14

 

 

 

 

Bericht:

TO I

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Die Vorlage NR 220 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.


Abstimmung:

CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD und LINKE. (= Annahme) sowie FREIE WÄHLER (= Ablehnung)


Sonstige Voten/Protokollerklärung:
Piraten (= Annahme)
ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
NPD (= Enthaltung)


9. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 01.03.2012, TO I, TOP 12

 

 

 

 

Beschluss:

a) Die Vorlage NR 220 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.
b) Die Wortmeldung des Stadtverordneten Kliehm dient zur Kenntnis.


Abstimmung:

zu a) CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und Piraten (= Annahme) sowie FREIE WÄHLER und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)


11. Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Sport am 14.06.2012, TO I, TOP 3

 

 

 

 

Beschluss:

nicht auf TO

Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 220 spätestens in drei Monaten vorzulegen.
(Ermächtigung gemäß § 12 GOS)


Abstimmung:

CDU, GRÜNE, SPD, FDP, FREIE WÄHLER und Piraten


Beschlussausfertigung(en):

§ 1284, 9. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 01.03.2012
§ 1816, 11. Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Sport vom 14.06.2012