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Frankfurt wird sicherer Hafen
Dokumentart: Vorlage
Vorlage: NR  620  
Fraktion/Partei: LINKE.   
Datum: 23.07.2018 (letzte Aktualisierung des Sachstandes: 29.08.2018) 

Vorlage NR 620 2018

 

S A C H S T A N D :

Antrag vom 23.07.2018, NR 620


Betreff:

Frankfurt wird sicherer Hafen



Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

 

1. Die Stadt Frankfurt beteiligt sich im Rahmen ihrer Mitgliedschaft bei Eurocities am Forum europäischer Städte "Solidarity Cities".

2. Die Stadt Frankfurt erklärt sich zu einem sicheren Hafen und nimmt freiwillig aus Seenot gerettete Geflüchtete auf.

3. Der Magistrat wird beauftragt, alle nötigen Vorkehrungen für die Aufnahme, Unterbringung und den Aufenthalt sichernde Maßnahmen zu treffen.

 

Begründung:

Die derzeitige europäische Flüchtlingspolitik setzt immer mehr auf Abschottung und Abwehr von Geflüchteten. Die menschenverachtende Politik der europäischen Länder geht so weit, dass zivilen Rettungsschiffen verboten wird, an europäischen Häfen zu ankern. Menschen, die andere Menschen vor dem Ertrinken retten, werden kriminalisiert. Das Rettungsschiff "Lifeline" ist ein Beispiel dafür.

 

Mehr als ein Dutzend europäischer Kommunen wollen nicht Teil dieser Politik sein und erklärten sich zu solidarischen Städten. Sie wollen Geflüchtete freiwillig aufnehmen, die auf ihrer Flucht über das Mittelmeer in Seenot gerieten und gerettet wurden. In Deutschland haben sich bisher Berlin, die Bundesländer Brandenburg und Schleswig Holstein und Niedersachsen als "sichere Häfen" dazu bereit erklärt.

 

Auch Oberbürgermeister Peter Feldmann schloss in einem Interview nicht aus, dass Frankfurt zu einem sicheren Hafen wird. Dazu wird der Oberbürgermeister mit folgenden Worten zitiert: "Wer Menschen vor dem Ertrinken rettet, ist kein Krimineller, sondern handelt im Sinne der Menschlichkeit. Das passt gut zu Frankfurt, denn auch hier sind Internationalität und Menschlichkeit zu Hause".

 

Diesen Worten müssen nun Taten folgen. Frankfurt muss dem Forum "Solidarity Cities" beitreten und sich zu einem sicheren Hafen erklären.

 



Antragsteller:
           LINKE.

Antragstellende Person(en):
           Stadtv. Astrid Buchheim
           Stadtv. Ayse Zora Marie Dalhoff
           Stadtv. Dominike Pauli
           Stadtv. Eyup Yilmaz
           Stadtv. Martin Kliehm
           Stadtv. Merve Ayyildiz
           Stadtv. Michael Müller
           Stadtv. Pearl Hahn

Vertraulichkeit: Nein

Zuständige Ausschüsse:
           Haupt- und Finanzausschuss
           Ausschuss für Soziales und Gesundheit

Versandpaket: 25.07.2018


Beratungsergebnisse:

23. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit am 16.08.2018, TO I, TOP 9

 

 

 

 

Bericht:

TO I

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Soziales und Gesundheit die Beratung der Vorlage NR 620 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.


Abstimmung:

CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF


24. Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 21.08.2018, TO I, TOP 33

 

 

 

 

Bericht:

TO I

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Die Vorlage NR 620 wird abgelehnt.


Abstimmung:

CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP und BFF gegen FRAKTION (= Annahme) und FRANKFURTER (= Prüfung und Berichterstattung); LINKE. (= Votum im Plenum)


Sonstige Voten/Protokollerklärung:
ÖkoLinX-ARL (= Annahme)


26. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 23.08.2018, TO I, TOP 10

 

 

 

 

Beschluss:

a) Der Antrag der LINKE., über die Ziffer 1. und die Ziffern 2. und 3. der Vorlage NR 620 getrennt abzustimmen, wird abgelehnt.
b) Die Vorlage NR 620 wird abgelehnt.
c) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Kliehm, Schenk, Baumann, Schubring, Wurtz, Tschierschke, Pürsün, Zieran, Müller, Wehnemann, Fuchs und Hahn dienen zur Kenntnis.
d) Es dient zur Kenntnis, dass die FRAKTION fünf Minuten Redezeit an ÖkoLinX-ARL übertragen hat.
e) Die persönliche Erklärung von Frau Stadtverordneten Ditfurth gemäß § 36 GOS dient zur Kenntnis.


Abstimmung:

zu a) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP und BFF gegen LINKE., FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

zu b) Namentliche Abstimmung zur Vorlage NR 620 auf Antrag der LINKE.:

Stadtverordneter Dr. Alt    

Nein    

Stadtverordneter Amann    

Nein    

Stadtverordnete Arslaner-Gölbasi    

fehlt    

Stadtverordnete auf der Heide    

Nein    

Stadtverordnete Ayyildiz    

Ja    

Stadtverordneter Bäppler-Wolf    

Nein    

Stadtverordneter Baier    

Nein    

Stadtverordneter Bakakis    

Nein    

Stadtverordnete Baumann    

Nein    

Stadtverordneter Becker    

Nein    

Stadtverordnete Brandt    

fehlt    

Stadtverordneter Brillante    

fehlt    

Stadtverordneter Bross    

Nein    

Stadtverordneter Burcu    

Nein    

Stadtverordnete Burkert    

Nein    

Stadtverordnete Busch    

Nein    

Stadtverordnete Christann    

fehlt    

Stadtverordnete Dalhoff    

Ja    

Stadtverordneter Daum    

Nein    

Stadtverordnete David    

Nein    

Stadtverordneter Dr. Deusinger    

fehlt    

Stadtverordnete Ditfurth    

Ja    

Stadtverordnete Dorn    

Nein    

Stadtverordneter Dr. Dürbeck    

Nein    

Stadtverordneter Emmerling    

Nein    

Stadtverordnete Fischer    

Nein    

Stadtverordneter Förster    

Ja    

Stadtverordneter Frischkorn    

Nein    

Stadtverordneter Fuchs    

Nein    

Stadtverordneter Gannoukh    

Nein    

Stadtverordnete Gebhardt    

Nein    

Stadtverordnete Hahn    

Ja    

Stadtverordnete Hanisch    

Nein    

Stadtverordneter Prof. Dr. Harsche    

Nein    

Stadtverordneter Heimpel    

Nein    

Stadtverordneter Homeyer    

Nein    

Stadtverordnete Hübner    

Nein    

Stadtverordneter Kirchner    

Nein    

Stadtverordneter Kliehm    

Ja    

Stadtverordneter Klingelhöfer    

Nein    

Stadtverordneter Dr. Kochsiek    

fehlt    

Stadtverordneter Dr. Kößler    

Nein    

Stadtverordnete Krause    

fehlt    

Stadtverordneter Lange    

Nein    

Stadtverordnete Leineweber    

Nein    

Stadtverordneter Leonhardt    

Nein    

Stadtverordneter zu Löwenstein    

Nein    

Stadtverordnete Loizides    

Nein    

Stadtverordnete Luxen    

Nein    

Stadtverordnete Meister    

Nein    

Stadtverordnete Momsen    

Nein    

Stadtverordneter Müller    

Ja    

Stadtverordneter Mund    

Nein    

Stadtverordneter Ochs    

fehlt    

Stadtverordnete Pauli    

fehlt    

Stadtverordneter Paulsen    

Nein    

Stadtverordneter Pawlik    

Nein    

Stadtverordnete Pfreundschuh    

Nein    

Stadtverordneter Podstatny    

Nein    

Stadtverordneter Popp    

Nein    

Stadtverordneter Pürsün    

Nein    

Stadtverordnete Purkhardt    

Nein    

Stadtverordnete Puttendörfer    

Nein    

Stadtverordneter Dr. Dr. Rahn    

Nein    

Stadtverordneter Reschke    

Nein    

Stadtverordnete Rinn    

Nein    

Stadtverordneter Dr. Römer    

Ja    

Stadtverordnete Romic-Stojanovic    

Nein    

Stadtverordnete Ross    

Nein    

Stadtverordnete Scharf    

Nein    

Stadtverordneter Schenk    

Nein    

Stadtverordnete Scheurich    

Nein    

Stadtverordneter Dr. Christoph Schmitt    

Nein    

Stadtverordneter Hubert Schmitt    

Nein    

Stadtverordneter Thomas Schmitt    

fehlt    

Stadtverordnete Schubring    

Nein    

Stadtverordneter Dr. Schulz    

Nein    

Stadtverordnete Schulz-Nurtsch    

Nein    

Stadtverordneter Siefert    

Nein    

Stadtverordneter Siegler    

Nein    

Stadtverordneter Stammwitz    

Nein    

Stadtverordneter Stock    

Nein    

Stadtverordnete Tafel-Stein    

fehlt    

Stadtverordnete Dr. Teufel    

Nein    

Stadtverordneter Tschierschke    

Nein    

Stadtverordneter Freiherr von Wangenheim    

Nein    

Stadtverordneter Wehnemann    

Ja    

Stadtverordnete Dr. Wolter-Brandecker    

Nein    

Stadtverordnete Wüst    

Nein    

Stadtverordneter Wurtz    

Nein    

Stadtverordneter Yilmaz    

Ja    

Stadtverordneter Zengin    

Nein    

Stadtverordneter Zieran    

Ja    


Beschlussausfertigung(en):

§ 3007, 26. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 23.08.2018